HAARE
1) PRP / Plasmatherapie (Eigenblut) (ab 350 EUR)
Was ist PRP?
PRP steht für plättchenreiches Plasma. Dafür nehmen wir Blut ab und bereiten es so auf, dass wir den Plasma-Anteil mit körpereigenen Wachstums-/Signalstoffen gewinnen. Dieser wird anschließend in die Kopfhaut injiziert.
Wofür kann PRP sinnvoll sein?
• Erblich-hormoneller Haarausfall (androgenetisch) – besonders früh/mittel
• Diffuses Ausdünnen als unterstützende Maßnahme (nach Abklärung möglicher Ursachen)
Wie viele Sitzungen braucht man meist?
Häufig 3 Sitzungen im Abstand von ca. 3–4 Wochen, danach je nach Verlauf Auffrischungen. PRP zeigt in Studien/Meta-Analysen im Schnitt Verbesserungen v. a. bei Haardichte, aber das Ansprechen ist individuell.
Ausfallzeit / Schmerzen?
In der Regel sofort gesellschaftsfähig; es kann 1–2 Tage etwas empfindlich sein.
2) Dutasterid-Mesotherapie (ab 450 EUR)
Was ist das?
Dutasterid ist ein Wirkstoff, der die Bildung von DHT hemmt (ein wichtiger Faktor beim erblich-hormonellen Haarausfall). Bei der Mesotherapie wird der Wirkstoff in kleinen Mengen lokal in die Kopfhaut injiziert.
Für wen kommt das infrage?
• Vor allem bei androgenetischem Haarausfall bei Männern
• Häufig bei Patient:innen, die keine Tabletten möchten oder nicht vertragen (ärztliche Einzelfallentscheidung)
Wie oft?
Es gibt unterschiedliche Schemata. Ein Rhythmus von etwa alle 3 Monate kann dabei ebenfalls sinnvoll sein; in der Praxis wird die Behandlung jedoch häufig individuell als Kur mit anschließender Erhaltungstherapie angepasst.
Sicherheit & Erwartung
Ergebnisse sind individuell; wir besprechen vorab Nutzen/Risiken und was realistisch ist.)
3) Polynukleotide (ab 350 EUR)
Was sind Polynukleotide?
Polynukleotide werden als Biostimulatoren eingesetzt. Ziel ist, das Kopfhaut-Milieu zu unterstützen (z. B. Hydration/Regeneration), was indirekt Haarqualität und Haarwachstum fördern kann.
Wofür wird es eingesetzt?
• Als unterstützende Therapie bei Ausdünnung/Haarschwäche
• Auch als Kombi-Baustein in ganzheitlichen Konzepten (je nach individueller Situation)
Wie oft?
Die Behandlungsintervalle können individuell variieren. Häufig erfolgt die Anwendung in einem Abstand von ca. 6 bis 12 Wochen, abhängig von Ausgangsbefund, Verlauf und Therapiekonzept.